Ziele des Projekts Fischnetz+
(2004-2007)
1. laufende Fischnetz-Teilprojekte
zusammenfassen und abschliessen
- Kommunikation der Fischnetz
- Resultate national und international
- Abschluss Teilprojekt Testgebiete
- Betreuung weiterer noch laufender Fischnetz-Teilprojekte (Jura, PKD, Schwarze
Forellen,…)
- Pflege des Fischnetz-Datenbestandes
2. Kantone bei der Massnahmen-Umsetzung
unterstützen
- alle 26 Kantone und
Liechtenstein
- zusammen mit den Fischerei-Aufsehern
& Gewässerschutz
- eintägige Auswertung
der Fischnetz-Ergebnisse mit den Kantonen. Was bedeuten die auf nationaler
Ebene gewonnenen Erkenntnisse für die einzelnen Kantone? Auswertung für
jeweils ca. 10 Gewässer / Kanton
- Kooperation mit SFV,
Rhone-Thur-Projekt, FIBER, WWF
Ziele und Fragen des
Projekts Fischnetz (1998-2003)
1. Ergründung
des Rückgangs der Fischfangerträge in schweizerischen
Gewässern
- Wie lässt
sich der Rückgang der Fischfangerträge und -bestände
eindeutig dokumentieren? Welche Indikatoren und welche Methoden
eignen sich am besten zu deren Erhebung?
- Wie stark
haben die Fischpopulationen abgenommen? Lassen sich regionale
Muster erkennen?
- Wie ist
der Gesundheitszustand der Fische in den schweizerischen Gewässern?
Wie lassen sich Beeinträchtigungen der Fischgesundheit am
besten messen?
- Welches
sind die Ursachen für den Rückgang der Fischfangerträge?
Sind es stoffliche Einflüsse oder andere Faktoren, wie z.B.
Temperatur, Krankheiten, Morphologie, Besatzmassnahmen? Wie wirken
die verschiedenen Faktoren zusammen?
- Lassen
sich einzelne Stoffe oder Stoffgruppen als wichtigste Ursachen
identifizieren? Sind Punktquellen wie Kläranlageneinläufe
oder diffuse Einträge für die Schäden verantwortlich?
2. Untersuchung
der Wirkungen von Spurenstoffen auf Einzelfische und auf Fischpopulationen
- Wie wirken
die potentiellen Schadstoffe auf Fische? Welche Organe werden
beeinträchtigt? Welche Dosis-Wirkungsbeziehungen gibt es?
- Welche
Bedeutung haben endokrin wirksame Stoffe für die Fische?
- Wie reagieren
ganze Populationen auf Gesundheitsbeeinträchtigungen einzelner
Fische? Wie lassen sich die Laborbefunde auf natürliche
Systeme übertragen?
3. Koordinationsfunktion
von Fischnetz
- Fischnetz
ist eine Informations- und Kommunikationsplattform für die
beteiligten Partner und Interessenten. Im Rahmen des Projektes
werden Forschungsarbeiten koordiniert, Forschungsresultate integriert
und auf praxisrelevante Aspekte ausgerichtet. Dabei werden sowohl
internationale Projekte (z.B. das EU-Projekt COMPREHEND) wie
auch kantonale Untersuchungen an spezifischen Gewässern
berücksichtigt.
4. Handlungsanleitungen
zur Verbesserung der Situation
- Identifizierung
ganzheitlicher Ansätze zur Beseitigung der wichtigsten Ursachen
des Fischrückgangs. Ausarbeitung von adressatenbezogenen
Handlungsoptionen.
- Gemeinsam
mit den betroffenen Stellen werden konkrete Aktionen zur Verbesserung
der Situation eingeleitet.
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Unterlagen
Projekt Fischnetz+ ·
EAWAG/Universität Basel · Institut MGU · Vesalgasse 1·
CH - 4051 Basel
Fon: +41 61 267 04 11· Fax: +41 61 267 04 09 · http://www.fischnetz.ch
· info@fischnetz.ch